das kommt darauf an: bei schnitten in stoffen, die saugen z.b. ist der super. einfach von links winzige mengen mit einer nadel auftupfen, die fäden verkleben miteinander und fransen nicht an der schnittstelle aus. dann reichen wenige, unsichtbare stiche, den schnitt zu schließen.
habe ich am knie bei ner jeans und funktioniert super: auf der aussenseite wäscht sich der stoff wie die umgebung aus und innen verhindert der kleber ein ausfransen. gut, sollte halt kein vintage-look werden
sekundenkleber ist ein kleber, der unflexibel ist. wird er dünn auf bewegtem aufgetragen, bröselt er weg. er hat den vorteil, dass er sich mit azeton wegwischen lässt. ist er dick aufgetragen ist er sehr haltbar.
pattex oder auch lederkleber sind dauerelastische kleber, die allerdings (auch in der transparent-version) unter UV.licht vergilben. es sind kontaktkleber, d.h. beide seiten müssen mit kleber eingestrichen sein, abtrocknen und dann unter möglichst hohem druck aneinandergepresst werden.
2-kompokleber sind ebenfalls fest - bis man sie in den ofen schiebt

unter hitze werden sie wieder weich. sie ergeben sehr feste verbindungen, brauchen aber länger zum aushärten. sind auch leicht spaltfüllend.
zum sekundenkleber beim leder hatte ich geraten, weil die fasern sich vollsaugen und somit eine sehr feste verbindung zwischen glatter oberhaut und faserigem unterleder entsteht, die sich nicht verfärbt und die keinen hohen druck für festigkeit benötigt, was bei einer gepolsterten lehne ja nicht so gut zu erreichen ist (also der druck). wenn etwas drunter rausläuft, kann man es wegwischen.
sekundenkleber für die nähte ist eine übliche methode, ähnlich der schraubensicherung: aneinanderliegende flächen werden genaus so fixiert. das funktioniert sehr gut, auch wenn diese bewegt werden, die bewegungsenergie wird in die beweglichen teile abgeleitet und der rest bleibt intakt.